Archiv der Kategorie: Gebäck

Mini-Zitronen-Gugelhupfe mit Schokostreuseln – Mini lemon bundt cake with chocolate sprinkels

Die kleinen Zitronen-Schoko-Gugel waren gar nicht für den Blog geplant. (Hier gibt es nämlich auch immer noch jede Menge Süßkram, dass nicht auf den Blog kommt.)

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Nach dem ich euch hier schon ein bisschen den Mund wässrig gemacht habe, gibt es heute endlich Erdnussbutter-Schoko-Bars!!!

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Beim ersten Mal, als ich die Riegel gemacht habe sind die Fotos leider nix geworden. Warum kann ich mir auch nicht so ganz erklären. Als ich sie hier dann nochmal gemacht habe, wurden sie von mir allerdings für unfotogen befunden und mich gefragt, ob die Rigel den Aufwand wert sind sie noch mal in hübsch zu mache?

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Da eure Kommentare ziemlich eindeutig waren, hab ich mich dann noch mal ans Werk gemacht und auch wenn ich am Ende lieber noch etwas mehr Erdnussbutter auf der Schoki verteilt hätte (aus unerfindlichen Gründen war das Erdnusbutterglas leer. Ich weiß auch nicht wie das passieren konnte…. ) Sitze ich jetzt vor den Bildern und weiß gar nicht für welche ich mich entscheiden soll.

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Am liebsten würde ich sie euch alle Zeigen, aber dann müsst ich einen unendlich langen Text schreiben, statt mich genüsslich mit den Erdnuss-Schokoriegeln vollzustopfen…

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Also besser noch ein paar Fakten zu den Erdnuss-Schokoriegeln:

  • Sie sind besser als Kekse halten aber theoretisch genauso lange…
  • Ich habe die Riegel schon sowohl mit Karamell-Schicht, als auch ohne gemacht.
  • Beide Versionen haben auf jeden Fall Suchtpotential, nur mal so als Warnung!
  • Aber Achtung, die Karamell-Schicht ist nur was für echte Zuckerschnuten, Süßschnäbel und Karamellschnüsschens. Wer das nicht von sich behaupten kann, der kann die Schicht auch einfach weglassen. Dann dominiert die Erdnuss und nicht mehr das Karamell.

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Die Riegel sind außerdem super einfach und schnell gemacht und lassen sich auch gut vorbereiten. Die größte Herausforderung, besteht vermutlich darin nicht alle auf einmal zu essen ;).

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Für eine Kastenform 25cm x 11cm

Zutaten:

Für den Boden:

  • 150g Butterkekse
  • 50g geschmolzene Butter
  • 85g Erdnussbutter (ungesüßt) (wie ihr Nussmus ganz einfach selber machen könnt findet ihr hier. Da es meistens keine ungesüßte Erdnussbutter zu kaufen gibt noch ein kleiner Tipp für Faule (so wie mich): Da es meistens Erdnüsse nur geröstet und gesalzen zu kaufen gibt, nehme ich diese wasche sie gründlich ab und trockne sie mit Küchenpapier. 10000 mal schneller als selber knacken! )

Für die Karamell-Schicht:

  • 100g Zucker
  • 100g Sahne
  • 20g Butter

Für die Schokoladenschicht

  • 200g dunkle Schokolade
  • 1TL Öl
  • 60g Erdnussbutter (cremig (ggf. leicht erwärmen) und ungesüßt)

Zubereitung:

Für den Boden, die Butterkekse im Blitzhacker zerkleinern, die Butter schmelzen und zusammen mit der Erdnussbutter und den Butterkeksen vermengen, sodass alles gut miteinander verbunden ist. In die Form geben, gleichmäßig verteilen und mit der Rückseite eines Löffels gut fest drücken.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem großen Topf goldbraun karamellisieren. Dabei den Topf zwischen durch schwenken, aber nicht mit einem Löffel rühren, damit der Zucker gleichmäßig schmilzt ohne am Löffel kleben zu bleiben. Die Butter zugeben und die Sahne vorsichtig zugießen (Achtung: spritzt und zischt) und unter Rühren den Karamell loskochen und für ein paar Minuten etwas einkochen.

Das Karamell zügig auf der Keksschicht verteilen. Anschließend die Schokolade fein hacken und schmelzen 30g von der Erdnussbutter mit der Schokolade verrühren. Die Schokolade auf die Karamellschicht (diese sollten inzwischen fest geworden sein) geben. Die übrige Erdnussbutter (ggf. etwas mehr) in Kleksen darauf verteilen und mit einem Zahnstocher Swirls auf der Oberfläche ziehen.

Für mindestens zwei Stunden kalt stellen. Vor dem Schneiden ca. 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

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Süße Grüße,

Sonja

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Habt ihr dieses Rezept ausprobiert?

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Mit diesem Beitrag nehme ich am Calendar of Ingriedients teil.


Chocolate covered lemon owls


Chocolate coverd lemon owls (1 von 8)

Eigentlich würde jeder heute Faschings-Krapfen, Faschings-Küchlein, Mutzen oder Quarkbällchen erwarten. Schließlich war gestern Fettdonnerstag und heute ist „Ich-habe-einen-Kater-mir-ist-sooooo-schlecht-Freitag“ oder wie auch immer der Karnevals-Freitag heißen mag.
Aber eigentlich müsse er genau so heißen, wenn ich mir ansehen, dass sich hier auf dem Markt die Leute schon um 11 Uhr zum Gruppen-Spüggerli treffen. Ihr könnt euch das wirklich so vorstellen (oder besser auch nicht), dass eine Gruppe von Leuten zunächst noch nett zusammensteht und plötzlich drehen sich alle zur Seite weg, um Spüggerli zu machen und danach fröhlich weiter zu bechern….

Brrrr, da vergeht einem echt alles.

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Wem das noch nicht reicht, dem empfehle ich Bus und Bahn zu fahren… . Ich hatte gestern viel „Spaß“ und das nicht nur Dank der Blaskapelle im Abteil…
Da ich euch jetzt nicht endgültig den Appetit verderben möchte, geh ich lieber nicht weiter in die Details, sondern wir wenden uns leckeren Dingen zu, wie Zitronen-Eulen mit Schokolade!!!

Chocolate coverd lemon owls (3 von 8)

Für gewöhnlich entflüchten Herr W. und ich der Karnevalszeit mit einem schönen Kurztrip, z.B. nach Paris oder wie letztes Jahr in den Bayrischen-Wald, zu jeder Menge Schnee, Sonnenschein und unfassbar niedlichen Uhus.

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Da dieses Jahr jobtechnisch keine Zeit für einen Kurztrip ist, verkrieche ich mich mit ein paar leckeren Zitronen-Eulen, die sich als Schokoladen-Eulen verkleidet haben :) und versuche mein Trauma von fauchenden „Drachen“ wider los zu werden!

Chocolate coverd lemon owls (7 von 8)

Leider stehe ich mit dem Temperieren von Schokolade noch etwas auf Kriegsfuß, weshalb die Eulen leider nicht ganz so schön geworden sind (wie die Bilder ganz gut zeigen). Da Herr W. fand, dass sie jedoch absolut großartig schmecken, gibt es trotzdem ein paar Fotos und natürlich das Rezept für euch!

Chocolate coverd lemon owls (6 von 8)

Chocolate coverd lemon owls (4 von 8)

Chocolate covered lemon owls

Für ca. 8 Eulen oder 8 Muffins

Zutaten

  • Abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 2EL Zitronensaft
  • 170g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • 85g Butter
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 170g Naturjoghurt
  • 300 g dunkele Schokolade (Natürlich könnt ihr die für Schnee-Eulen, auch weiße Schokolade nehmen.)

Zubereitung

Die Förmchen fetten und mit Mehl bestäuben.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz und Natron in einer Schüssel mischen.

Schale von den Zitronen abreiben. In einer zweiten Schüssel Zucker und Butter cremig rühren. Die Eier nach einander zufügen und jeweils gut unterrühren. Joghurt, Zitronenschale und Zitronensaft zufügen und langsam unterrühren, damit es nicht spritzt.

Die Mehlmischung dazu sieben und kurz unterrühren bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.

Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Kurz auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Die Form reinigen, die Eulen abkühlen lassen anschließend die Schokolade hacken und schmelzen. Die Form mit der Schokolade dick auspinseln, dann die Eulen wieder in ihre jeweilige Form legen und die Schokolade trocknen lassen. Wenn die Schokolade fest ist, vorsichtig die mit Schokolade überzogenen Eulen aus der Form lösen und genießen.

Chocolate coverd lemon owls (5 von 8)

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Süße Grüße,

Sonja

PS.: Die Fotos von den echten Uhus hat Herr W. gemacht.

Chocolate coverd lemon owls (8 von 8)

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Schokoladen-Macarons mit Sesam

Schokolade-Macarons mit Sesam (7 von 11)

Macarons, für viele das  französische Gebäck schlecht hin. Ganz ehrlich, wenn ich in Paris war haben sie mich eher immer kalt gelassen, schließlich gibt es dort noch jede Menge anderer Köstlichkeiten, wie Viennoise oder Crêpes mit Schokolade!!!

Und ich rede hier nicht von den langweiligen Nutella-Crêpes, die man auf jeder Kirmes oder Weihnachtsmarkt bekommt, sondern von solchen, die mit richtiger flüssiger Schokolade dick und fett gefüllt sind, sodass einem die Schoki beim Reinbeißen herrlich warm die Kehle runter läuft, weil man sie eigentlich auch trinken könnte. Außerdem rinnt sie einem über die Finger und die kompletten Klamotten werden auch noch gleich mit vollgesaut. Der Rest wird dann im Gesicht verteilt, sodass man aussieht wie ein Kleinkind, nach einem Schokoladeneis. (Das ist zu mindestens bei mir so.) Allerdings sind sie das allemal Wert…  Ähm ja ich schweife ein bisschen ab.

Also, alle Konzentration wieder zurück zu den Macarons, Crêpes gibt es ein anderes Mal.

Schokolade-Macarons mit Sesam (10 von 11)

Schokolade-Macarons mit Sesam (6 von 11)

Macarons gehören wohl zu den berühmtesten französischen Gebäcken und auch zu den zickigsten. Nicht umsonst gelten sie sogar laut Wikipedia als nicht ganz einfach herzustellen.

Auch ich muss sagen, dass ich als ich das erstmal welche gebacken habe meine Schwierigkeiten mit ihnen hatte. Da ich zuvor Unmengen an Rezepten und Tipps gelesen hatte, war für mich die Herausforderung nicht, dass sie keine „Füßchen“ gebildet hätten, die ja so charakteristisch sind (sind die eigentlich auch wichtig für den Geschmack?) ne, dass hat überraschend gut geklappt. Für mich war die größte Hürde gleich große Tupfen auf das Blech zu bekommen. Aber so hat jeder so seine eigenen Hürden und Übung macht ja den Meister.

Wichtig ist nur, dass ihr euch beim Backen exakt an die Mengenangaben haltet und am besten eine digitale Waage verwendet.

Schokolade-Macarons mit Sesam (2 von 11)

Schokolade-Macarons mit Sesam (4 von 11)

Ich hab mich bei meinem Rezept für die einfacheren Macarons aus französischer Meringemasse entschieden. Nachteil von dieser Art der Herstellung, ist dass sie nicht immer zum gewünschtem Ergebnis führt. Wenn die Oberfläche der Macarons beim Backen einreißt, müsst ihr die Masse bei nächsten Versuch einfache etwas länger durcharbeiten.

Großer Vorteil ist jedoch, dass die Herstellung viel einfacher ist als die aus italienischer Meringemasse!

Schokolade-Macarons mit Sesam (1 von 11)

Wer die Macarons (oder auch andere Stehrümscha, wie kleine Eiffeltürme, Muscheln oder Tannenzapfen)  auch noch schön in Szene zu setzen möchte kann ganz einfach aus einer alten Kuppeluhr  (z.B. vom Flohmarkt) einen echten Hingucker machen.
Dafür einfach die Uhr abschrauben, den Fuß schwarz ansprühen und fertig! (Idee von hier.)

Schokolade-Macarons mit Sesam (8 von 11)

Schokoladen-Macarons mit Sesam

Zutaten:

Für ca. 15 Macarons

  • 35g gemahlene Mandeln
  • 7g Kakao
  • 66g Puderzucker
  • 30g Eiweiß
  • 1Priese Salz
  • 10g Zucker

Für die Füllung:

  • 30g dunkle Schokolade
  • 20g Schokolade mit Sesam (oder 50g dunkle Schokolade)
  • 15g Tahin (Sesammus, das ihr ganz leicht genau wie Nussmus selber herstellen könnt. Wie das geht könnt ihr hier nach lesen.)
  • 50g Sahne

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Zubereitung:

Auf einem Backpapier 30 ca. 2-3cm große Kreise aufzeichnen (Ich habe einfach um ein 2€-Stück herumgezeichnet).  Das Backpapier umgekehrt auf das Backblech legen oder mit einem zweiten Backpapier abdecken (dann beide mit Büroklammern zusammen heften).

Den Ofen auf 140°C Umluft vorheizen.

Mandeln, Kakaopulver und Puderzucker mischen und in einem Mixer fein mahlen. Die Mischung zweimal durchsieben.

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Den Zucker zufügen, wenn das Eiweiß schaumig wird und solange rühren, bis der Zucker sich vollständig gelöst hat und die Masse weiß glänzend wird.

Die Mandelmischung dazu sieben und sorgfältig unterheben, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben. Der Teig sollte glatt sein und  zähflüssig vom Löffel fließen.

Den Teig in eine Spritztülle füllen und auf die vorgezeichneten Kreise aufspritzen. (Das Spritzen mit einer kleinen Drehbewegung abschließen.)

Von unten leicht gegen das Blech klopfen, damit die Tupfenoberfläche glatt verläuft und Luftbläschen aus dem Teig gehen.

Die Macarons 30-60 Minuten ruhen lassen. Anschließend für 10-12 Minuten backen. Nach ca. 5 Minuten sollten sich die charakteristischen „Füßchen“ bilden.

Die Macarons vollständig auskühlen lassen und erst dann vom Blech lösen. Damit der Geschmack der kleinen Macarons voll zur Geltung kommt, sollten sie in einer fest verschlossenen Dose über Nacht (besser noch für 24 Stunden) im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Schokolade-Macarons mit Sesam (9 von 11)

Für die Füllung:

Die Schokolade fein hacken und schmelzen mit der Thain glattrühren. Die Sahne steif schlagen und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Die Creme in eine Spritztülle füllen, die Hälfte der Schalen umdrehen, die Creme auf die umgedrehten schalen Spritzen und die leeren Schalen behutsam darauf setzen.

Die Macarons kühl aufbewahren.

Schokolade-Macarons mit Sesam (3 von 11)

Süße Grüße,

Sonja

Schokolade-Macarons mit Sesam (11 von 11)

Habt ihr dieses Rezept ausprobiert?

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„O‘ zapft is!“


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Das es zu diesem Post gekommen ist, liegt daran, dass sich manche Dinge manchmal verselbstständigen! Kennt ihr das? Vielleicht sollte ich anfangen auch herzhafte Sachen zu bloggen, damit ihr von solchen Eskapaden in Zukunft verschont bleibt :)!
Aber von vorne: Angefangen hat alles damit, dass meinem Mom mir vor ein paar Wochen bayrische Pappteller geschenkt hat, mit dem Kommentar: „Vielleicht kannst du die ja für deinen Blog gebrauchen!“ Also hab ich angefangen zu überlegen, was für mich typisch bayrisch ist. Klar, Kaiserschmarrnund Zwetschgndatschi sind zwar typisch bayrische Süßspeisen, aber für mich nicht unbedingt das Erste, wenn ich ans Oktoberfest und die Wiesen denke.

O' zopft is (4 von 10)

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Denn die typischen Wiesen-Schmankerl sind eben doch „Weischwurscht mit Brezen und oa Moaß!“  Die Idee statt Laugenbrezeln süße Brezeln zu backen, war da natürlich schnell geboren. Nachdem ich Herrn W. beim Mittagessen bei unserem Lieblingspolen (Ja, so wie andere Leute einen Lieblingsitaliener haben, haben wir einen Lieblingspolen!) von meinem Plan einen bayrischen Post zu machen und dafür einfach „nur“ süße Brezen zu backen erzählt hatte, meinte dieser, dass ich doch auch irgendwie Weischwurscht machen müsste.

Nachdem wir ein bisschen rumgesponnen hatten, wie man denn jetzt süße „Weischwürschte“ machen könnte, war der Plan, sowohl Baise als auch Eclairs zu testen und zu gucken, was sich denn besser macht.

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So ganz zufrieden war ich damit zwar nicht, da ich mir sicher war, dass die Farbe und Form am Ende nicht richtig sein würden. Aber gut, erst mal sehen. Am nächsten Tag, noch schnell Servietten gekauft, bekommt man ja zum Glück zurzeit überall hinterher geschmissen und in der Apotheke um die Ecke gefragt, ob ich mir nicht einen Humpen von der Schaufensterdeko leihen könnte.

Obwohl ich die Frage mit „Das werden Sie jetzt vermutlich ein bisschen komisch finden… “ eingeleitet hatte, wurde ich von der Apothekerin angeguckt wie ein Alien, um dann nach dem sie dreimal nachgefragt hatte, was ich haben wolle ein vernichtendes „NEIN!“ zu hören. Zum Glück hatte die Chefin meine Frage mitbekommen und hat mir kurz entschlossen einen Humpen in die Hand gedrückt :).

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Zuhause, dann erst mal mit den Brezen angefangen und wie das immer so ist, kam ich beim rollen der Brezen auf die Idee, dass die Weischwürscht, aus Hefeteig mit weißer Schokolade und ein bisschen Vanille überzogen, doch eigentlich ganz gut aussehen müssten.
Also das ganze einfach mal ausprobiert und siehe da, das Ergebnis war ganz passabel, wenn auch leider nicht so glatt wie bei den nicht vegetarischen Kollegen :).

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Nachdem ich nun Wurscht und Brezen hatte, mittlerweile war es kurz vor neun, hätte ich mich am liebsten in den Hintern gebissen. Am Tag zuvor beim Einkaufen hatte ich noch gedacht: “ Ach ne, Radieschen kauf ich nicht, da hab ich im Moment nicht so viel Lust drauf!“ Fürs Bild sind sie aber unerlässlich und Radieschen aus Marzipan, hätte ich an dem Abend wohl nicht mehr „gebastelt“ bekommen.
Also noch mal los gelaufen, zum Glück  gerade noch geschafft!
Ihr seht, es gibt Dinge, die sich einfach so verselbstständigen :).

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Süße Brezen mit „Weischwurscht“ und „Senf“
Zutaten:

  • 500g Weizenmehl
  • 50g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Pkt. Trockenhefe oder einen Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • ca. 200ml Vollmilch warm
  • 2 Eigelb
  • Hagelzucker
  • 35g Zucker
  • 50g Sahne
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g weiße Schokolade
  • Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

Die Zutaten sollten alle Zimmer warm sein.

Die Butter in der Milch erwärmen (ungefähr Handwarm). Mehl Zucker und Hefe mischen und die Milch-Butter-Mischung dazu gießen. Das Ei und eine Prise Salz dazugeben und alles intensiv zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. (Der Teig sollte am Ende reißfest sein.)

Den Teig 10 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
Anschließend den Teig in 10 gleiche Teile Teilen (a ca. 100g).
Acht Teigstücke zu ca. 50cm langen Rollen formen zur Brezen formen (die Enden einmal umeinander schlingen und am Rand fest drücken). Die andren beiden Teigstücke noch einmal in 14 gleich große Teile unterteilen. Jedes Teigstück zu einer ca.7 cm. langen Rolle formen und ein bisschen krümmen, sodass die typische Weischwurstform entsteht.

Die Brezen  bzw. Weischwürste mit reichlich Abstand zu einander auf ein Blech legen.
Die Brezen mit den Eigelbes bestreichen und noch einmal für ca.10 bis 15 Minuten an einem warmen Ort zwischengehen lassen.
Die Brezen erneut mit Eigelb bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.

Den Ofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
Bei Ober-Unterhitze immer nur ein Blech backen.
Backzeit beträgt ca. 10- 15 Minuten, kann sich aber je nach Größe ändern. (Die Weißwürste sind vermutlich etwas eher fertig.)

In der Zwischenzeit für den „Senf“,  den Zucker in einem großen Topf goldbraun karamellisieren. Dabei den Topf zwischen durch schwenken, aber nicht mit einem Löffel rühren, damit der Zucker gleichmäßig schmilzt ohne am Löffel kleben zu bleiben. Die Sahne vorsichtig zugießen und unter Rühren den Karamell loskochen. Mark der Vanilleschote zu geben und ein paar Minuten einkochen lassen. In eine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Sollte die Creme zu fest geworden sein, einfach mit einem Esslöffel Wasser noch einmal aufkochen.

Für die Weischwürste, die Schokolade schmelzen mit dem Mark der Vanilleschote verrühren und anschließend die abgekühlten Weißwürste gleichmäßig damit einstreichen.

Weischwürste, Bezen und „Senf“ auf einem Teller anrichten.
Wer mag, kann auch noch die Radieschen aus Marzipan formen und Apfelsaftschorle als Weißbier dazu trinken. Oder ihr versteckt einfach einen leckeren Kakao unter einer riesigen Milchschaumkrone Bierschaumkrone, sieht im Humpen ja eh keiner ;).

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Falls ihr nicht so auf Karamell und weiße Schokolade steht, dann kocht euch doch einen Oberdazer (Vanillepudding mit einem Hauch Safran) dazu. Die Idee, kam mir leider ein bisschen zu spät, um genau zu sein, als ich die letzte Brezen gefuttert habe und dabei auf das Rezept für Laugenzopf mit Oberdazer von der lieben Jenny gestoßen bin.

Übrigens ist dies mein erster Beitrag zu der tollen Aktion #unserherbstunseredesserts, bei der ihr vier Wochen lang ganz viele herbstlichen Backideen von Pieces of sugar, Verzuckert, Frau Zuckerfee, Baking Barbarine, Maras Wunderland und mir bekommt. Am Ende der Aktion gibt es für euch ein zauberhaftes E-Magazin mit allen Rezepten und als besonderes Schmankerl gibt es obendrauf noch was für euch zu gewinnen :).

Pfià de und süße Grüße,
Sonja

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Mini-Zitronen-Gugel


Mini-Zitronen-Gugel (5 von 8)

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Seit den letzen Mini-Guegels bin ich gar nicht mehr dazu gekommen ein paar süße kleine Gugelhüpfies zu machen. Es ist also mal wider höchste Zeit gewesen.

Mini-Zitronen-Gugel (4 von 8)
Diesmal bin ich mit der Einstellung ans backen gegangen, wenn sie nicht so schön werden, dann kann ich sie wenigstens gleich aufessen. Ja und wie das so ist, wenn man einfach nur backt um zu backen und eigentlich gar nicht vor hat zu Shooten, haben mir die Gugelis einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Mini-Zitronen-Gugel (3 von 8)

Als sie so hübsch aus ihrer Form gesprungen sind (nicht zerbrochen und fast ohne Löcher), habe ich mich so sehr gefreut, dass sie dann doch aufs Bild mussten. :)

Mini-Zitronen-Gugel (7 von 8)

Zutaten

(für eine Form mit 18 Minigugels)
  • Butter zum Einfetten und Mehl für die Form
  • 50 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 35 g Weichweizengries
  • 20 g Mehl
  • 1EL Milch
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 1TL Zitronensaft

Mini-Zitronen-Gugel (2 von 8)

Zubereitung

Schritt 1:  Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugel-Form ausbuttern und leicht mit Mehl bestäuben.

Schritt 2: Die Butter schmelzen und mit dem Zucker verrühren. Das Ei gut unterschlagen, eine Prise Salz dazu geben. Grieß und Mehl mischen und mit unterrühren. Milch, Zitronensaft und abgeriebene Schale der halben Bio-Zitrone dazu geben und alles vermengen.

Schritt 3: Die Gugel-Formen bis knapp unter den Rand füllen und im unteren Drittel des Ofens ca. 12 Minten backen. (Ich habe die Form außerdem auf die Arbeitsfläche geklopft, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt und Luftblasen aus dem Teig herausgehen.) Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

Mini-Zitronen-Gugel (1 von 8)

Süße Grüße,

Sonja

Mini-Zitronen-Gugel (8 von 8)


Mutzenmandeln

Mandel-Mutzen

Alaaf und helau, die fünfte Jahreszeit neigt sich dem Ende, Grund genug ihr noch mal zumindest kulinarisch etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Bei mir ist es ja so, dass ich jedes Jahr am 11. 11. überrascht bin, warum denn die Leute um mich herum plötzlich als Kühe, Bären, Piraten, Feen oder sonst was verkleidet herumlaufen. Bis mir dann wider einfällt, ach es hat ja die Karnevalssaison angefangen. Spätestens zu beginn der Weihnachtszeit hab ich das dann natürlich schon wider vergessen. Wodurch ich dann natürlich im Februar aufs neue verwundert bin, warum um mich herum alle jeck werden. Wenn es dann überall die Karnevalsfeiern und Fastnachtsumzüge gibt muss ich mir jedes Jahr aufs neue überlegen, wie ich am besten davor flüchten kann. Denn wenn ich ehrlich bin, kann ich mit den ganzen Narren nicht soooo viel anfangen. Mit Krapfen, Kräppel, Berlinern, Ausgezogene, Fastnachtsküchelchen, Quarkbälchen, Mutzen, Mutzenmandeln und wie sie alle heißen dagegen schon.

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Grund genug mich dieses Jahr zu ersten mal selbst an diesem Gebäck zu versuchen und es hat sich gelohnt! So lecker!!!

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Nicht nur das die  Mutzenmandeln super lecker, süß und knusprig sind. Sie sind auch schnell zusammen gerührt. Einzig das Ausbacken dauert ein bissen, doch da ich bei der klirrenden Kälte sowieso nicht so viel draußen sein mag wie im Sommer, ist es doch schön und behaglich in der Küche zu stehen, den Mutzenmandeln beim langsamen bräunen zu zu sehen. Draußen rieselt leise der Schnee und drinnen der Zucker auf die fertigen kleinen „Kugeln“.

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Am Ende steht man dann da mit einem herrlich duftenden Berg von goldgelben Mutzenmandeln, die von feinstem Zucker umhüllt sind und „nur noch“ verputzt werden müssen.

Vielleicht solltet ihr zum Auffuttern ein paar Freund ein laden, denn alleine oder auch zu zweit, schafft man wahrscheinlich doch nicht alle. Zum Glück schmecken sie auch noch am nächsten Tag. Ihr könnt sie als auch zum mitnehmen auf den Karnevalszug vorbereiten ober ihr mach die Muzenmandeln für die nächste Faschingsfeier.

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 Zutaten:

für ca. 80 Mutzen
  • 4 Eier
  • 250 g Quark
  • 100g Zucker
  • 250g Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Pkt. Backpulver
  • 1 l Öl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumenöl)
  • Zucker zum wälzen

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Außerdem:
  • Küchenpapier zum Abtropfen
  • Großer Topf
  • Schaumlöffel
  • Holzlöffel
  • 2 Teelöffel (ggf. Eisportionierer)

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Zubereitung:

Die Eier mit dem Quark und dem Zucker glattrühren, dann das Mehl und die Mandel unterrühren. Zum Schluss das Backpulver dazusieben und unterrühren.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen (ca. 170°C). (Vorsicht, es sollt nicht zu heiß werden, das sonst die Mutzen von außen zwar braun sind, aber innen noch nicht gar sind.) Falls ihr wie ich kein Bratthermometer habt, es sollten kleine Bläschen hoch steigen, wenn man den Stiel des Holzkochlöffels in das Fett hält.
Zunächst am besten eine Testmutze backen, um ein Gefühl für die Backdauer und die Teigmenge zu bekommen. Dazu mit den Teelöffeln oder ggf. dem Eisportionierer (ich habe leider keinen, könnte mir aber vorstellen dass das gut klappt) einen kleinen Teigklecks in das Fett geben (der Teig geht auf, als nicht zu viel nehmen) und mit Hilfe des Kochlöffels am Topfrand ein bisschen rund formen.
Die Mutze für zwei bis drei Minuten goldgelb backen. Wichtig ist es dabei die Mutze immer wider zudrehen, damit Ober- und Unterseite braun werden.
Die fertige Mutze mit dem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und dann noch warm im Zucker wälzen. Die Mutze sollt sich dabei von außen relativ fest anfühlen. Die erste Mutze mit dem Messer aufschneiden, um zu überprüfen, ob sie gar ist. Sollte die Mutze innen noch flüssig aber außen schon braun sein die Temperatur vom Fett runter regeln und noch mal testen.
Wenn das Fett die richtige Temperatur hat, zunächst einen weiteren Teigklecks in den Topf geben, formen und während dieser langsam bräunt, weitere Teigkleckse dazugeben (Menge je nach Topfgröße), formen und wenden. Die fertigen Mutzen mit dem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, auf dem Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend  im Zucker wälzen. So fortfahren bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Und schwupps, sind se wech…
Alaaf you!

Süße Grüße,

Sonja

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