Mutzenmandeln

Mandel-Mutzen

Alaaf und helau, die fünfte Jahreszeit neigt sich dem Ende, Grund genug ihr noch mal zumindest kulinarisch etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Bei mir ist es ja so, dass ich jedes Jahr am 11. 11. überrascht bin, warum denn die Leute um mich herum plötzlich als Kühe, Bären, Piraten, Feen oder sonst was verkleidet herumlaufen. Bis mir dann wider einfällt, ach es hat ja die Karnevalssaison angefangen. Spätestens zu beginn der Weihnachtszeit hab ich das dann natürlich schon wider vergessen. Wodurch ich dann natürlich im Februar aufs neue verwundert bin, warum um mich herum alle jeck werden. Wenn es dann überall die Karnevalsfeiern und Fastnachtsumzüge gibt muss ich mir jedes Jahr aufs neue überlegen, wie ich am besten davor flüchten kann. Denn wenn ich ehrlich bin, kann ich mit den ganzen Narren nicht soooo viel anfangen. Mit Krapfen, Kräppel, Berlinern, Ausgezogene, Fastnachtsküchelchen, Quarkbälchen, Mutzen, Mutzenmandeln und wie sie alle heißen dagegen schon.

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Grund genug mich dieses Jahr zu ersten mal selbst an diesem Gebäck zu versuchen und es hat sich gelohnt! So lecker!!!

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Nicht nur das die  Mutzenmandeln super lecker, süß und knusprig sind. Sie sind auch schnell zusammen gerührt. Einzig das Ausbacken dauert ein bissen, doch da ich bei der klirrenden Kälte sowieso nicht so viel draußen sein mag wie im Sommer, ist es doch schön und behaglich in der Küche zu stehen, den Mutzenmandeln beim langsamen bräunen zu zu sehen. Draußen rieselt leise der Schnee und drinnen der Zucker auf die fertigen kleinen „Kugeln“.

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Am Ende steht man dann da mit einem herrlich duftenden Berg von goldgelben Mutzenmandeln, die von feinstem Zucker umhüllt sind und „nur noch“ verputzt werden müssen.

Vielleicht solltet ihr zum Auffuttern ein paar Freund ein laden, denn alleine oder auch zu zweit, schafft man wahrscheinlich doch nicht alle. Zum Glück schmecken sie auch noch am nächsten Tag. Ihr könnt sie als auch zum mitnehmen auf den Karnevalszug vorbereiten ober ihr mach die Muzenmandeln für die nächste Faschingsfeier.

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 Zutaten:

für ca. 80 Mutzen
  • 4 Eier
  • 250 g Quark
  • 100g Zucker
  • 250g Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Pkt. Backpulver
  • 1 l Öl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumenöl)
  • Zucker zum wälzen

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Außerdem:
  • Küchenpapier zum Abtropfen
  • Großer Topf
  • Schaumlöffel
  • Holzlöffel
  • 2 Teelöffel (ggf. Eisportionierer)

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Zubereitung:

Die Eier mit dem Quark und dem Zucker glattrühren, dann das Mehl und die Mandel unterrühren. Zum Schluss das Backpulver dazusieben und unterrühren.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen (ca. 170°C). (Vorsicht, es sollt nicht zu heiß werden, das sonst die Mutzen von außen zwar braun sind, aber innen noch nicht gar sind.) Falls ihr wie ich kein Bratthermometer habt, es sollten kleine Bläschen hoch steigen, wenn man den Stiel des Holzkochlöffels in das Fett hält.
Zunächst am besten eine Testmutze backen, um ein Gefühl für die Backdauer und die Teigmenge zu bekommen. Dazu mit den Teelöffeln oder ggf. dem Eisportionierer (ich habe leider keinen, könnte mir aber vorstellen dass das gut klappt) einen kleinen Teigklecks in das Fett geben (der Teig geht auf, als nicht zu viel nehmen) und mit Hilfe des Kochlöffels am Topfrand ein bisschen rund formen.
Die Mutze für zwei bis drei Minuten goldgelb backen. Wichtig ist es dabei die Mutze immer wider zudrehen, damit Ober- und Unterseite braun werden.
Die fertige Mutze mit dem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und dann noch warm im Zucker wälzen. Die Mutze sollt sich dabei von außen relativ fest anfühlen. Die erste Mutze mit dem Messer aufschneiden, um zu überprüfen, ob sie gar ist. Sollte die Mutze innen noch flüssig aber außen schon braun sein die Temperatur vom Fett runter regeln und noch mal testen.
Wenn das Fett die richtige Temperatur hat, zunächst einen weiteren Teigklecks in den Topf geben, formen und während dieser langsam bräunt, weitere Teigkleckse dazugeben (Menge je nach Topfgröße), formen und wenden. Die fertigen Mutzen mit dem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, auf dem Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend  im Zucker wälzen. So fortfahren bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Und schwupps, sind se wech…
Alaaf you!

Süße Grüße,

Sonja

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