Zwetschgendatschi

Pflaumenkuchen (2 von 21)

Juchuuu, es ist mal wieder Pflaumenzeit!!!
Überall blitzen und blinken mich kleine runde glänzende blaue (und manchmal auch gelbe) Pfläumchen und Zwetschgen an. Ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder bei der Arbeitskollegin im Schälchen.
Seit dem es die ersten Zwetschgen gibt freue ich mich einen Zwetschgendatschi zu backen! Dieses Jahr ganz klassisch ohne Schnickschnack, wie Streusel oder Creme. Vielleicht später noch verfeinert mit Vanillesoße, Eis oder ein bisschen Zimt.

Pflaumenkuchen (3 von 21)

Ein ganzes Blech nur für mich! Es ist nicht so, dass ich dem Lieblingsmenschen nichts abgeben würde. Aber das ist einfach nicht so seins, zu wenig Creme und so… . Na gut dann gibt es für ihn eben noch mal Pudding (dieses mal in der nur Schoko-Version).

Pflaumenkuchen (8 von 21)

Das schwierigst am Zwetschgendatschi ist für mich die Zeit abzuwarten in der die Hefe geht, wenn ich ungeduldig vor dem Ofen herumhüpfe und voller Vorfreude darauf warte, dass die Hefe gegangen ist. Ein Teil der Zeit ist zum Glück mit dem Vorbereiten der Zwetschgen überbrückt und dann muss man sich nicht mehr lange gedulden, bis der herrliche Duft von frisch gebackenem Hefekuchen die Luft versüßt.

Pflaumenkuchen (7 von 21)

Ein herrlich saftige Kuchen wird kurz darauf aus dem Ofen geholt und die ersten paar Stücke werden gleich  noch warm vom Blech verputzt.  Bis das Bäuchlein weh tut.

Pflaumenkuchen (9 von 21)

Zutaten

  • 380 g Mehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 50 g Zucker
  • ¼ l Milch
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • Salz
  • Mehl und Fett für das Blech oder Backpapier
  • Mehl zum Ausrollen
  • 1,5 kg -2 kg Zwetschgen

Pflaumenkuchen (10 von 21)

 Zubereitung

Einen TL Zucker mit der Milch erwärmen und die Butter in der Milch auflösen und die Hefe hineinkrümmeln, abgedeckt ca 10 bis 15 Minuten gehen lassen. (Man sieht dann auch, dass die Hefe aktiviert ist.)
Zur Hefemilch das Mehl und den Zucker hinzufügen. Das Ei und eine Prise Salz dazugeben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.

 Für den Belag die Zwetschgen waschen und trockentupfen. Längs aufschlitzen und entsteinen (ein paar zwischen durch naschen). Die Zwetschgen noch 2-mal senkrecht bis fast zur Mitte einschneiden und aufklappen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Backblech fetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier belegen. Den Hefeteig auf bemehlter Fläche in Größe des Backblechs ausrollen, auf das Blech legen und einen kleinen Rand formen. Den Teig gut abgedeckt für ca 30 Minuten gehen lassen. Denn die Zwetschgen mit der Hautseite nach unten dachziegelartig darauf verteilen und leicht andrücken.

Im Ofen (Mitte) etwa 30 Min. backen, bis der Teigrand schön gebräunt ist.

Pflaumenkuchen (19 von 21)

Diese Art der Zubereitung von Hefeteig ist etwas ungewöhnlich. Ich habe damit jedoch immer sehr gute Erfahrungen gemacht und einen schönen fluffigen Teig erhalten. Alternativ könnt ihr jedoch auch klassisch verfahren:

Pflaumenkuchen (13 von 21)

 klassische Hefeteigzubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel füllen, eine Mulde eindrücken und die Hefe einbröckeln. Mit einer Prise Zucker und 4 EL Milch verrühren, mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort 15 Min. gehen lassen. Dann Butter, Ei, eine Prise Salz, den restlichen Zucker und die Milch dazugeben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig 30 Min. warm gehen lassen.

Für den Belag die Zwetschgen waschen und trockentupfen. Längs aufschlitzen und entsteinen. Die Zwetschgen noch 2-mal senkrecht bis fast zur Mitte einschneiden und aufklappen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Backblech fetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig auf bemehlter Fläche in Größe des Backblechs ausrollen, auf das Blech legen  und einen kleinen Rand formen. Die Zwetschgen mit der Hautseite nach unten dachziegelartig darauf verteilen und leicht andrücken.

Den Kuchen im Ofen (Mitte) etwa 30 Min. backen, bis der Teigrand schön gebräunt ist.

Pflaumenkuchen (14 von 21)

Und schwupps, isser wech.

Süße Grüße,

Sonja

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